Büroumbau mvg-Verlag

15.04.2021

Die Münchner Verlagsgruppe hat für ihre diversen Einzelverlage und unterschiedlichen Nutzungseinheiten eine neue zusammenhängende Mietfläche auf dem Gelände der ehemaligen Arri-Werke in der Türkenstraße im Herzen Schwabings gefunden. Wir haben den mvg-verlag von der Standortsuche über Machbarkeitsstudien bis hin zum Ausbau begleitet und den Umbau der neuen Flächen geplant. (mehr …)

Neugestaltung Ortsmitte Neuried / Neubau des Rathauses

14.04.2021

Die Gemeinde Neuried, südöstlich von München, wünscht sich neben einem neuen Rathaus, Wohn- und Geschäftshäusern auch eine neue Ortsmitte für ihre Bürger. Unser Entwurf erweitert den bestehenden historischen Angerraum über die Planegger Straße nach Norden. An ihn lagern sich die einzelnen Gebäude in loser Reihung an und suchen Bezug zur vorgefundenen Maßstäblichkeit und Bauweise. Sie fassen den neuen Platz auf selbstverständliche Weise und schirmen ihn zur großen Straßenkreuzung hin ab. In zweiter Reihe und doch mit großer körperhafter Präsenz schiebt sich das neue Rathaus von Westen in den Platzraum. Ein hölzernes Schmuckkästchen, das abends geheimnisvoll leuchtet und tagsüber mit seinem großen, offenen Atrium den öffentlichen Raum im Inneren erweitert.

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Heinrich-Wieland-Straße

Wir nehmen die heterogenen Bebauungsformen, die großen Straßen und die weitläufige Parklandschaft der Umgebung zum Anlass eine große hybride Struktur zu entwerfen, die über das Geviert hinaus große Präsenz und ein hohes Maß an Identität ausstrahlt. Dabei bildet der 45m hohe Baukörper am neuen Quartiersplatz den stadträumlichen Anker mit spektakulärem Ausblick in die Ferne. Die Gebäude des Ensembles stehen dicht entlang der Straßen auf dem gemeinsamen Sockelbau, brechen jedoch mit einer klassischen Blockrandbebauung zugunsten vielfältiger Blickbeziehungen aus den Wohnungen und Büronutzung heraus in die Umgebung. Vor- und Rücksprünge in den Fassaden der allseitigen Baukörper gliedern die großen Volumen.

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iCampus München

19.02.2019

Bürogebäude, Baufeld GE3

Der neue Baukörper bildet den Abschluss und das Gelenk am östlichen Ende des iCampus. Ein großzügiger öffentlicher Durchgang in den vorhandenen Grünraum bindet die in Ost/West-Richtung verlaufende Fußgänger-Promenade an die Ampfingstraße mit ihren spezifischen Bebauungsstrukturen an. Im Gebäude selber wird diese Bewegung durch das Einrücken der Erdgeschoßzone angekündigt. So entsteht zwischen dem neuen Gebäude und der Umgebung ein Freibereich von hoher Qualität. Das Gebäudevolumen wird durch Subtraktionen aus der maximal zulässigen Figur maßstäblich und individuell herausgearbeitet. Aus dem Zusammenspiel von Metallfassade und zukunftsweisender Holz-Hybrid-Konstruktion entwickelt sich der selbstverständliche qualitätsvolle Charakter des Gebäudes.
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Schwabinger Carre dreisterneplus Architektur München
Schwabinger Carré II

20.01.2019

Zwei Gebäude ergänzen die bestehende Bebauung aus den 70er-Jahren im Süden zu einem Superblock. Dabei wird durch die Volumetrie der Gebäude die ortstypische Maßstäblichkeit aufgenommen und fortgeführt. Die zwei zurückversetzten Dachgeschosse werden nicht auf die Regelgeschosse aufgesetzt, sondern sind sowohl Bestandteil der jeweiligen Gebäudekubatur als auch des Superblocks.

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Wohnquartier am Böllberger Weg (3.BA)

21.12.2018

Der Charakter und die besondere Stimmung des historischen Ensembles der Böllberger Mühle sind trotz gravierender Schäden auch heute noch gut erfahrbar. Der Entwurf sucht danach aus dieser Kraft heraus neue Strukturen zu generieren. Vorhandener Bestand wird dort wo möglich eingebunden. Durch neue Bezüge der Bauteile werden die Körper des Speichers, der Villa sowie der Nutzgebäude über Proportion, Materialität und Detail im Kontext des Mühlenhofes neu lesbar. Die alten Gewerbebauten werden so zu individuellen Wohngebäuden, die das Ensemble stabilisieren und den Rücken für Mühle und Mühlplatz bilden. Auch im Freiraum werden die vorhandenen Schichten sensibel bearbeitet und gestärkt. Mühlenhof, Garten und Freitreppe sind wesentliche Bestandteile des Ensembles.
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BA1 Hansastraße

20.11.2018

Areal + BA1 + BA2

Der erste Baustein des Entwicklungsgebietes befindet sich direkt an der Hansastraße und bildet bereits in den ersten beiden Baukörpern mit einem Bürogebäude an der Hansastraße, EOF-Wohnungen sowie einigen Townhäusern und Mietwohnungen wesentliche Teile der für das gesamte Areal angestrebten Nutzungsvielfalt ab.

Aus dem industriellen und robusten Charme des Ortes und der Notwendigkeit, insbesondere dieser ersten Keimzelle des städtischen Eingriffs einen identitätsstiftenden, wohnlichen Charakter zu verleihen, entwickeln die einzelnen sich in die Tiefe des Blocks entwickelnden Teile ihren eigenständigen Charakter und ihre Zusammengehörigkeit gleichermaßen.
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Baumkirchen Mitte-Baufeld MI

21.10.2018

Der Entwurf schreibt der charakteristischen Matrix des städtebaulichen Konzepts ein Grundrissgewebe ein, das die unterschiedlichen Anforderungen in sich aufnimmt und zu einer selbstverständlichen Struktur entwickelt. Trotz der komplexen Baukörperstruktur und den städtebaulichen Anforderungen sucht der Entwurf die EOF-Anforderungen systematisch und möglichst seriell umzusetzen. Die Struktur des 3-Spänner-Moduls kann über Schaltzimmer an der Schnittstelle der Wohnungen unterschiedliche Wohnungsgrößen bedienen. Zusätzlich sind die Wohnungen mit einem großzügigen Dielenraum versehen, der wahlweise als knapp bemessenes eigenes Zimmer gelesen werden kann oder als Essdiele. Auf diese Weise können die Wohnungen trotz der rigiden EOF-Anforderungen ein zusätzliches Zimmer ausweisen.
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Hanauer Straße II

21.09.2018

Studie 2019 + Wettbewerb 2014

Innerhalb des 2014 von unserem Büro, Meili, Peter Architekten München entwickelten Städtebau zielt der Entwurf darauf, die heutigen Anforderungen an großmaßstäbliche Baukörper, effizienten Gebäudetiefen und den vielfältig einschränkenden Anforderungen des geförderten Wohnungsbaus mit einer auch stadträumlich abwechslungsreichen Baukörperstruktur mit qualitätvollen Außenräumen zu verbinden.
Der Entwurf überprüft diese Grundanlage mit den spezifischen Anforderungen der GEWOFAG an Effizienz und Serialität ebenso wie Einfachheit und Liebe zum Detail. Ausgangslage unserer Entwurfsarbeit ist daher ein systematisch entwickeltes, effizientes 5-Spänner-Modul. Die wesentlichen Schritte und Entwurfsentscheide sind als Modulares Entwurfskonzept dargelegt.
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Eversbuschstraße

21.08.2018

Am Übergang von Allach nach Karlsfeld spreizt sich das dreieckige Grundstück zwischen S-Bahnlinie im Osten, Eversbuschstraße im Westen und Otto-Warburg-Straße bzw. der A99 im Süden. Die heterogene Umgebung mit Einfamilienhaussiedlungen zur einen und der Großmaßstäblichkeit des Bahndamms zur anderen Seite gibt Anlass das Quartier mit eigenständigen typologischen Eigenschaften zu versehen: Drei große, raumfassende Gebäudestrukturen werden zu einer offenen hofartigen Figur zusammengeschoben. Der weite Parkraum im Inneren dringt zwischen den Gebäuden nach Außen und macht das Innere der Siedlung für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Quartier vernetzt sich über neue Freiräume mit der Umgebung.
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Quartier Goethestraße Sonthofen

21.07.2018

Das Quartier an der Goethestraße zeigt heute, dass es damals nicht immer sofort gelang, die beiden ehrgeizigen Leitbilder Parklandschaft und Verkehr ausgewogen miteinander zu verknüpfen. Der breite Straßenraum der Goethestraße durchschneidet die Parklandschaft und reduziert die verbleibenden Grünflächen der Siedlung zu pragmatischem Restgrün zwischen den Gebäuden. Unser Beitrag eliminiert den Straßenraum der Goethestraße und verbindet die zu beiden Seiten isolierten Grünräume zu einem kontinuierlichen, vielfältigen und erlebnisreichen Freiraum im Geiste der ursprünglich intendierten Parklandschaft. Die neuen Baukörper sind nach räumlichen Gesichtspunkten in die Landschaft komponiert. Sie schaffen ein Wechselspiel aus engen und weiten Räumen.
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Stuttgart Rosenstein

21.06.2018

Der Stadt Stuttgart bietet sich durch die freiwerdenden Bahnflächen eine Jahrhundertchance, eine ganze Stadt im Herzen Europas neu auszurichten. Vor uns liegt eine wegweisende Aufgabe, die wir gemeinsam mit Mut, Entschlossenheit und Begeisterung angehen sollten. Unsere Arbeit formuliert hierzu Thesen:

Volkspark – Naherholung für alle.
Die Entwicklung der Stadt ist ebenso wie die Investition in Stuttgart21 von überregionaler Bedeutung. Der Volkspark kommt allen Stuttgartern zugute. Ein Naherholungsgebiet im Herzen Stuttgarts, das die historischen Strukturen der Gleisanlagen respektiert und kulturelle Nutzungen integriert.

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Kulturquartier Stein

21.04.2018

Die Geschichte der Stadt Stein und Ihre besondere Verbindung mit Faber-Castell standen Pate bei der Entwicklung der neuen Bibliothek. Die markanten Satteldächer der umgebenden Bebauung werden nicht imitiert, sondern zu einer eigenständigen, markanten Form weiterentwickelt. Das neue Gebäude fällt auf und fügt sich dennoch in die umgebende Struktur ein. Der bestehende Innenhof wird durch die neue Bibliothek erweitert und neu gefasst. Er bildet das Gelenk zwischen Heimatmuseum und Bibliothek, sowie den Ausstellungsräumen und Veranstaltungsflächen. Das bestehende Fachwerkensemble bildet mit dem Neubau das neue Kulturquartier. (mehr …)

Stadttheater Landshut

21.03.2018

Generalsanierung und Erweiterung Stadttheater Landshut

Das Grundstück liegt am Isarufer vor dem kompakten Körper der Altstadt. Es entwickelt sich von den „Bernlochner Stadtsälen“ ausgehend entlang der Isar Richtung Süden. Die Hülle des Sockels führt die Proportionen des denkmalgeschützten Baukörpers als weich geschwungenes Vorhangkleid fort. Transparent und durchscheinend umhüllt er die Hauptnutzungen der Säle. Sie zeichnen sich nach außen und innerhalb des weichen Sockels ab und ordnen und zentrieren den fließenden Raum des Foyers. Für die Öffentlichkeit entwickelt sich ausgehend von den Bernlochner Stadtsälen entlang der Isar eine kulturelle Landschaft, an die sich die vielfältigen Theatersäle andocken. Sie geht über in den ausgedehnten Park entlang der Isar, welcher alle vier Jahre die Bühne für die Landshuter Hochzeit bietet. (mehr …)

City-Point Nürnberg

21.02.2018

In der Nürnberger Altstadt spürt man bis heute eine lebendige Wertschätzung gegenüber den Kulturgütern der alten Stadt ebenso wie gegenüber modernen Ergänzungen. Der Entwurf für das neue Altstadt Karree verankert sich in der vielschichtigen DNA des Ortes und lässt den Bau in den Stadtkörper zurücksinken ohne seine Größe zu verleugnen.
Hierzu führt der Entwurf die dichte Blockstruktur zwischen Breiter Gasse, Pfannenschmiedgasse und Frauengasse fort und fügt sich über Materialität und Dachform in diese Struktur ein. Das Zeughaus wird als Kopfbau wieder freigestellt. Südlich der Frauengasse prägen moderne Zeilenstrukturen das heutige Bild zum Kornmarkt bzw. Hallplatz. Aus dieser leichten, von positivem Zukunftsglauben geprägten Anmutung generiert sich der Fassadenrhythmus insbesondere nach Süden.

Hamburger Hof

21.01.2018

Mit einer Schmalseite zum Jungfernstieg gelegen entwickelt sich das Areal vom denkmalgeschützten Gebäude, dem „Hamburger Hof“, ausgehend entlang der Große Bleichen bis zur Poststraße und umfasst nahezu einen gesamten Block innerhalb des „Hamburger Altstadt-Enebles“. Entsprechend der ursprünglichen Körnung entwickeln wir einzelne Häuser die sich in Gliederung, Kubatur, Höhenentwicklung und Gestaltung jeweils eigenständig und gleichzeitig mit großer Ruhe in den städtischen Kontext einfügen und das Eigenrecht der Bestandsgebäude respektieren. (mehr …)

Anzinger Straße

21.12.2017

Quartier A

Die klassische städtebauliche Konfiguration der zwei großen Blöcke scheidet aus dem öffentlichen Stadtraum zwei intime, abgeschlossene Innenhöfe aus, die sich nach Norden zum Werksviertel hin zu einer gemeinsamen Plaza öffnen. Harte Schale, weicher Kern – unser Entwurf zielt darauf, diese sehr großstädtische Konfiguration mit einem bekannten Prinzip zu unterstützen und entwickelt einen modularen Gebäudetyp, der sich nach Innen und Außen entsprechend unterschiedlich verhält.
Das als Dreispänner angelegte Grundmodul hat seine Adresse an der Straße und verfügt über einen durchgesteckten barrierefreien Zugang zum Hof. Die Eckgebäude fügen den Block zu einem Ganzen, sie stiften über das Viereck hinaus Identität und Klären die wichtigen Übereckbeziehungen. (mehr …)

Hochhaus an der Baierbrunner Straße

21.11.2017

Das Ensemble um das Siemenshochhaus wurde ursprünglich durch den Architekt Hans Maurer in den 50er Jahren geplant und umgesetzt und soll nun, nach der Auflassung des Geländes, in ein neues Quartier für Wohnen und Arbeiten überführt werden. Ziel unserer Arbeit war es, ein Konzept für die Implementierung der angestrebten Wohnnutzung in das bestehende Hochhaus zu erarbeiten, das die Regeln der historischen Gebäudesubstanz sowohl im Inneren als auch in der äußeren Anmutung des Gebäudes respektiert und das Gebäude so als vitalen Bestandteil des neuen Wohnquartiers reaktiviert. (mehr …)

Suffuzientes Bauen im Bestand

21.10.2017

Am Beispiel der Sanierung eines 50er-Jahre-Wohngebäudes in Ludwigshafen

Die Weiterentwicklung vorhandener Nachkriegsstrukturen zielt darauf, für kommende Generation genau jene Viertel wieder interessant werden zu lassen, die zentrumsnah sind und mit guter Infrastrukturversorgung ausgestattet. Ziel der Siedlungssanierung ist es, das Leerfallen der Kernstädte zu vermeiden und den Flächenverbrauch am Stadtrand einzudämmen. Hinzu kommt, dass die postfundamentalistische Stadt über die Frage der ökologischen und ökonomischen Effizienz hinaus auch verstärkt soziale Vielfalt benötigt.

Wir schlagen daher vor, die zur Entstehungszeit durchdacht hergestellten Wohnungen für Familien in einem Quartier mit guter sozialer Infrastruktur moderat zu erweitern, so dass das Wohnen innerhalb der Nachkriegssiedlungen mit zwischenzeitlich homogen überalterter Bevölkerungsstruktur insbesondere für junge Menschen und Familien wieder attraktiv wird. Hierzu entsteht ein neuer Sanitärkern und ein anderthalbgeschossiger Wohn-Ess-Bereich. Gleichzeitig wird die im genetischen Code der Gebäude angelegte Flächeneffizienz revitalisiert. Die Standardwohnung kann wie vor 50 Jahren wieder bis zu 4 Personen aufnehmen und ist auf unterschiedliche Lebenssituationen vielfältig anpassungsfähig.

Ortskernentwicklung Postareal Lech

21.09.2017

Winter- und Sommertourismus haben die alpine Region in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark transformiert. Aufwändige Infrastrukturen prägen die Landschaften und die Siedlungen. Statt Gämsen, Steinböcken und Murmeltieren kraxeln und bewegen sich immer mehr Menschen durch die einst einsamen und entrückten Räume. Entsprechend haben sich die Aneignungsformen der Landschaft zur wirtschaftlichen Nutzung geändert. Ebenso hat sich das Gesicht der Dörfer gewandelt.

Man könnte auch sagen, wo einst Kühe auf den Almen grasten und in Ställen Schutz fanden, tun dies heute Touristen. Unsere Architektur will den Lauf der Geschichte nicht leugnen, das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Das alte, das ursprüngliche Zentrum um St Nikolaus soll wieder ein Teil der Gemeinde werden. Ebenso wie die imposanten Hotels, die sich zwischen Lech und Lechtalstraße aufreihen. Eine Architektur für die Bürger Lechs. Eine Architektur die zwischen Tradition und Moderne vermittelt und Lech ein neues Zentrum gibt. (mehr …)

Georg-Muche-Straße

21.08.2017

Neubau Bürogebäude mit Ausstellungsraum

Das Gebäude liegt in der Parkstadt Schwabing an der Schnittstelle zwischen Wohn- und Büronutzung sowie Grünzug. Mit seiner zurückhaltenden Eleganz bildet das Gebäude einen zentraler Baustein des Quartiers. Seine Erscheinungverwurzelt es ebenso am Ort wie die unterschiedlichen Nutzungen von öffentlich zugänglicher Ausstellungsfläche bis hin zur repräsentativen Ausstrahlung eines Headquarters.
Die eingerückte Fassade und die auskragenden Balkonelemente der Obergeschosse bieten eine geschützte und gleichzeitig einladende Vorzone und suchen bewusst Bezüge in der klassischen Moderne von Egon Eiermann bis zu Mies van der Rohe. Die Wärme der Holzfenster und der Verkleidung spiegeln die informelle und gleichzeitig repräsentative Büroatmosphäre auch im direkten täglichen Umgang wider. (mehr …)

Carl-Wery-Straße

21.07.2017

Neubau Boardinghaus, Einzelhandel und Parkhaus

Ziel des Entwurfes ist eine dichte Bebauungsstruktur ohne gefangene Höfe sowie Vor- und Rückseiten. Um dies zu erreichen haben wir 3 Türme als Gebäudefamilie so zueinander arrangiert, dass die Komposition als Ganzes, als massiver Block ebenso, wie als einzelne filigrane Teile gelesen werden kann. Das entstehende Plateau, „das Dazwischen“, trennt und verbindet die einzelnen Bauten zugleich. Es wird substantieller Teil der Struktur.

Analog den amerikanischen Megastrukturen der Gründerzeit ermöglicht die zerklüftete Struktur die optimale Ausrichtung aller Appartements nach Außen und generiert dadurch die bestmögliche Belichtung und Belüftung. Trotz der dem Ort angemessenen großen baulichen Dichte ergeben sich unerwartet großzügige Blickbeziehungen, sowohl über die Stadt, als auch in das südliche Umland bis zu den Bergen. (mehr …)

Konzerthaus München

21.06.2017

Unsere Architektur ist nicht explizit. Sie ist nicht gläsern, leicht, flüchtig oder ephemer. Sie ist real, haptisch und emotional. Gerade in der expliziten, handwerklichen, greifbaren, echten Spezifikation des Räumlichen sehen wir eine Möglichkeit zur Konstitution eines Konzerthauses als hoch spezialisiertem öffentlichem Raum, ebenso wie seines komplexen sozialen Umfelds im industriellen Münchner Osten. Unser Beitrag ist daher kein alles überstrahlender Leuchtturm, er ist ernst gemeint, ein Ort der Begegnung zwischen Hoch- und Subkultur. Ein magisches Gefäß, ein Haus gemeinsamer Musik. Ähnlich wie die Theater am Broadway ordnet sich das Gebäude in den Kontext der industriellen Umgebung ein und eröffnet im Inneren Raum für eine eigene, magische Welt der Musik und der Begegnung. (mehr …)

Hohenzollernstraße

21.05.2017

An der Kreuzung zwischen Leopold- und Hohenzollernstraße im Herzen Schwabings gelegen entwickelt sich die Figur des Gebäudes aus den durch den Staffelbauplan Theodor Fischers geprägten spezifischen Bauformen und Traufhöhen dieses sensiblen Ortes.

Zur Leopoldstraße mit den charakteristischen, niedrigen Pavillongebäuden neigt sich das Dach tief an die vorgegebene Traufhöhe, verbindet diese in seiner freien Entwicklung mit der höheren Trauflinie der Hohenzollernstraße, fasst den Gebäudekomplex und gliedert ihn in das Straßenbild der Hohenzollernstraße ein. Die Aktivierung der expressiven Dachform und der Tragstruktur in den unterhalb des Daches gelegenen Wohnräumen ebenso wie der monolithische Wandaufbau und die intensive Arbeit an der Putzfassade in Fortführung der breiten Münchener Tradition sind weitere zentrale Themen unserer Arbeit an diesem Projekt. (mehr …)

DV8 – Das Dörnberg

21.04.2017

Innerhalb des ambitionierten Konversionsprojektes der nördlich der Bahntrasse gelegenen Gleisflächen in Regensburg sucht das Projekt nach architektonischen Antworten für unterschiedliche Bautypen sowie einer übergeordneten architektonischen und räumlichen Gestaltidee innerhalb dieses Quartier-Auftaktes.

Die Grundidee des Gestaltungsleitfadens trägt dem Übergang von öffentlichen zu privaten Räumen durch die Markierung wesentlicher Gebäudekanten, vor allem aber durch den präzisen Umgang mit Eigentums- und Pflegegrenzen innerhalb des Außenraums, Sorge. Die einzelnen Gebäudetypen (geförderter Zeilenbau, Stadtvillen und Stadthäuser) reagieren in diesem Umfeld differenziert auf unterschiedlichste technische und stadträumliche Gegebenheiten ebenso wie die Eigenarten der jeweiligen Nutzung.

Fürstenried West

21.03.2017

Die Siedlung Fürstenried West ist mit ca. 2.500 Wohneinheiten Teil einer großräumigen Siedlungsstruktur, in der zwischen 1959 und 1969 insgesamt mehr als 9.000 Wohneinheiten entstanden. In ihrer Raumstruktur ist sie Zeugnis ihrer Zeit, punkt- und zeilenförmige Gebäude unterschiedlicher Höhe akzentuieren den Rand der Großsiedlung. Die Studie untersucht Ansatzpunkte und Lösungsmöglichkeiten zur qualitätsvollen Nachverdichtung mit dem Ziel, die vorhandenen Qualitäten der Siedlung zu stärken und die einzelnen Teile im Sinne des ursprünglichen Siedlungskonzeptes weiterzuentwickeln. (mehr …)

Stettiner Hütte

21.02.2017

Rifugio Petrarca

Der Entwurf entwickelt sich an diesem exponierten Ort aus der Auseinandersetzung mit den Anforderungen des Lawinenschutzes und einer zeitgemäßen und gleichzeitig effizienten Hüttenstruktur. Dabei wächst der Bereich der Flügelwand in seiner steinernen Struktur skulptural aus dem Berg und bildet den physischen Lawinenschutz. Das gefaltete Dach führt die Bewegung des Berges in die Hütte über und verleiht ihr eine unverwechselbare prägnante Identität. Daran schließt sich im vorderen Teil übergangslos der Dachbereich in Holzkonstruktion an. Beide Elemente umschließen den Hüttenkörper aus vorgefertigten Holzelementen. (mehr …)

Ehemaliges Osram-Gelände

21.01.2017

Tosender Verkehrslärm im Norden, die Naturlandschaft der Isarauen im Westen und eine heterogene Nachkriegsbebauung im Süd-Osten umschließen die leergefallenen Bauten der ehemaligen OSRAM-Verwaltung auf dem Gelände. Um in diesem Umfeld identitätsstiftenden Wohnraum zu implementieren und den Ausgangspunkt für eine qualitätsvolle Quartiersentwicklung in Richtung Süd-Osten herzustellen, zielt unser Entwurf darauf, eine robuste, polyvalente Baukörper-Struktur mit moderater Höhe, von 5 bis 8 Geschossen zu entwickeln. Wir schlagen hierzu eine Y-förmige Grundstruktur der neuen, frei in der Parklandschaft stehenden Gebäude als effiziente und raumbildende Bebauungsform vor. Sie ermöglicht durch metamorphische Anpassung der diskreten Gebäudekörper einen Dialog zwischen den unterschiedlichen Rändern des Areals. (mehr …)

Gleisharfe Neuaubing

21.06.2016

Das Projekt ist wie ein Gewebe in die Lichtung der alten Gleisanlagen an der Peripherie Münchens hineingelegt. Wie Stoff-Bänder oder dicke Fäden durchziehen die Gebäude das Areal und verbinden sich über die Lücken zwischen den Gebäuden hinweg zu einem textilen Muster von fließenden Baukörpern. Diese Bauten schließen zwischen sich linsenförmige Hofräume ein, welche jedem Bau eine eigene Identität und einen besonderen Ort vermitteln, und die Abgeschlossenheit des Baufeldes und die kontemplative Ruhe der Industriebrache als gemeinsames Grundthema spürbar machen. (mehr …)

Hanauer Straße

21.05.2016

Studie 2019 + Wettbewerb 2014

Entwicklung eines Wohnquartiers an der Hanauer Straße

Im heterogenen, von unterschiedlichsten Nutzungen und Bauformen geprägten Übergang von Neuhausen nach Moosach gelegen, gewinnt der Entwurf seine Stärke aus einer gewissen eigenständigen Autonomie: Große, mehrgliedrige Häuser werden zu einer hofartigen, aber offenen Figur zusammengeschoben. Es entstehen Gebäudefluchten und eigenständige Räume, die sich innerhalb der unterschiedlichen Gesichter des Quartiers als neue, eigenständige Anlage etablieren und mit der Umgebung zusätzlich gezielt in Verbindung treten. Die Innenräume sind „lose Hofräume“, die durch große Torbogen und Gebäudelücken zugänglich werden. Sie schaffen damit einen durchlässigen stadträumlichen Übergang zwischen den unterschiedlichen umgebenden Funktionen. (mehr …)

Katharina-von-Bora-Straße

21.04.2016

Das Grundstück befindet sich an der Schnittstelle zwischen der Maxvorstadt mit Ihrer charakteristischen Blockstruktur und den Anlagen der Nymphenburger Straße, die hauptsächlich nach stadträumlichen, repräsentativen Gesichtspunkten durch eine offene Bebauung mit repräsentativen Solitären und parkartigen Grünanlagen gekennzeichnet sind. Der Entwurf macht es sich zur Aufgabe, die charakteristischen Elemente beider Strukturen in einen positiven Dialog zu setzen. Stadt und Park gehen innerhalb des Projektes spannungsvoll ineinander über. (mehr …)

Hofstatt

21.11.2015

HOFSTATT + Haus A + Haus B + Haus C + Haus D + Haus E + Haus F/G + Passage

Das Projekt Hofstatt umfasst die Gebäude auf dem ehemaligen Areal der Süddeutschen Zeitung in der Münchener Innenstadt. Der Entwurf stellt sich als Ganzes der Aufgabe, in dieser zentralen Lage eine urbane Form, eine starke Verdichtung zu suchen, welche gleichzeitig das Eigenrecht der vorhandenen Denkmäler sowie der gewachsenen Bebauungsstruktur des Blockes insgesamt unangetastet lässt. Hierzu wurden die einzelnen Gebäudeteile ihrer Lage im Stadtgefüge und ihrer Funktion folgend individuell entwickelt und als eigenständige Teile entworfen. Entsprechend einem alten Leitbild der Stadt München wurde das ehemals abgeriegelte Geviert durch eine öffentliche Passage der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. (mehr …)