Neubau Wohnhaus mit Tiefgarage im Quartier WA1 Westendstraße / Zschokkestraße
Die Wohnungsbaugesellschaft EBM (Eisenbahner-Baugenossenschaft München Hauptbahnhof) erweitert ihr Portfolio und plant den Bau von 41 teils geförderten Wohnungen im Westen Münchens. Das Projekt ist Bestandteil der Planung und Bebauung des Areals WA1 zur Schaffung eines neuen Quartiers im ehemaligen Arbeiter- und Industrieviertel Laim. Hier sollen insgesamt 252 Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte entstehen.
Das jüngst bereits mit dem Deutschen Städtebaupreis ausgezeichnete Werksviertel am Münchner Ostbahnhof soll durch die ‚Werkshöfe’ in den kommenden Jahren um rund 600 Wohnungen ergänzt werden. Unterschiedlichste Wohnformen und ein in alle vier Bauteile eingestreuter geförderter Wohnungsbau sollen das im Werksviertel gelebte Leitbild der Vielfalt dabei langfristig fortsetzen. Entsprechend konsequent beplanen wir den später als WERK20 bezeichneten und rund 250 Wohnungen sowie Gewerbe und Gastronomie umfassenden Bauabschnitt WA3 gemeinschaftlich mit unseren Kolleg*innen von Florian Nagler Architekten, Steidle Architekten sowie Studio Emde + Muck Petzet Architekten.
Auf Basis einer flexiblen, nutzungsoffenen und schlanken Skelettkonstruktion entwerfen wir modulare Wohnungsbauten mit Werkswohnungen für die Stadtwerke in München. Wie reagiert diese in sich strenge Geometrie auf die nicht rechtwinkligen Baukörper aus dem Masterplan? Welche Qualitäten lassen sich innerhalb dieses effizienten und nachhaltigen Raumgerüsts für den Wohnraum entwickeln?
Eine möglichst wirtschaftliche und gleichermaßen nachhaltige Baukonstruktion steht im Mittelpunkt der Entwurfskonzeption.
Das durchgängige Konstruktionsraster mit einem Achsmaß von 3,85 m erlaubt einerseits qualitätvolle Zimmereinheiten mit einem hohen Maß an Modularität und Wiederholung für die Wohnungsgrundrisse. Zudem können die Vertikallasten ohne Versprünge effizient bis ins Untergeschoss abgetragen werden.
Wir begreifen die Skelettkonstruktion als Wohnregal, das auf sehr flexible Anforderungen reagieren und nach unterschiedlichen Wünschen ausgebaut werden kann. Auch partizipative Modelle für den Selbstausbau sind möglich.
Das Untergeschoss wurde bewusst kompakt gehalten, um Ressourcen zu schonen und die Versiegelung von Flächen zu minimieren. Die dadurch nicht unterbauten Flächen ermöglichen eine dicht bepflanzte Innenhofbegrünung.
Im Nürnberger Stadtteil St. Leonhard liegt das Grundstück in heterogener Umgebung zwischen denkmalgeschützter Schule, gewachsener und neuerer Stadtstruktur am Rande eines denkmalgeschützten Friedhofs. Das Grundstück ist von markanten Bäumen sowie einer Mauer eingesäumt. Die Bebauung schafft 50 identische 2-Zimmer-Wohnungen, die als Seniorenwohnungen sowohl für eine als auch zwei Personen genutzt werden können. Im Erdgeschoss befindet sich eine Tagespflege.
(mehr …)
Lärmschutzbebauung an der Dachauer Straße
Der Entwurf entwickelt sich aus der Auseinandersetzung mit der vorhandenen offenen Zeilenbebauung der 50er und 60er Jahre. Eigenständige Gebäudevolumen fügen sich so in die Zwischenbereiche der quer zur Dachauer Straße verlaufenden Zeilenstruktur, dass die Identität der Bestandsgebäude weiterhin ablesbar bleibt. Rhythmische Rücksprünge schaffen hier eine neue, eindeutige Erschließungssituation. Im ruhigeren westlichen Teil der Anlage wird der Straßenraum mit offener Struktur erhalten und durch einen Baukörper ergänzt, der die differenziert ausformulierten fließenden Außenräume stärkt.
(mehr …)